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Meine Ausbildungszeit zum Segelflieger!


Der Verein hatte zu dieser Zeit 3 Flugzeuge einen Bergfalken II , einen Spatz und eine SF 26.
Fluglehrer waren Alfred Keiner genannt "Max", (Max war während des Krieges Lastensegler Pilot) Meier Kurt und als jüngster Erhard Baumann. Erhard war mein Fluglehrer, aber von Zeit zu Zeit wurden wir auch von den älteren Lehrern ins Gebet genommen. Nach 72 Starts war's dann soweit " 1.Alleinflug"! Hinauf ging's ja ziemlich schnell- bis ich richtig darüber nachdenken konnte war ich schon oben. Dann, muss ich zugeben, wurde mir schon ein wenig mulmig, so ganz "ohne hinten", aber was nütze es: Du musstest wieder runter! Nach den 2. und 3. Start ging  es dann immer besser. Anschließend kam das obligatorische Klopfen des Hinterteils zur Förderung des fliegerischen Gefühls!!  Ausgerechnet an diesem Tag waren so viele Leute am Flugplatz. Ich hatte auch den Verdacht  dass das " Aushauen" von einigen schamlos ausgenutzt wurde. Auf jeden Fall hatte ich beinahe 2 Tage Probleme mit der Sitzerei!!
Unser Verein ist inzwischen auch ganz schön angewachsen, wir sind im Schnitt immer so um die  50 Mitglieder. Im Verein besitzen wir nun drei Doppelsitzer, vier Einsitzer, alles in Kunststoff, und einen doppelsitzigen Motorsegler, einen Scheibe C-Falken.
Zu unseren Platz gibt es auch noch zu sagen: Seit mehr als vier Jahrzehnte ist das Segelfluggelände Rammertshof unsere Segelfliegerheimat. Bis vor einigen Jahren war der Flugplatz Teil  des Standortübungsplatzes Fuchsstein. Während der Woche hielt die Bundeswehr hier ihre Ausbildungsübungen ab und an Samstagen und Sonntagen gehörte der Platz den Amberger Segelfliegern. Ich kann mir vorstellen, das mancher der jungen Männer, die in Amberg ihre Grundausbildung beim Bund ableisteten nicht gerade gute Erinnerungen an den Übungsplatz  Fuchsstein hat!
Seit einigen Jahren hat die Stadt Amberg das Gelände vom Bundwehr gekauft und nutzt es nun als Naherholungsgebiet für seine Bürger. Für uns Flieger hat es den Vorteil das wir nun eine feste Heimat haben. Außerdem ist es uns nun möglich auch unter der Woche unseren Hobby nachzugehen, was zuvor nicht so ohne weiteres möglich war. Vielen Dank an Günter Feneis , Michael Wallner und der ganzen damaligen Vorstandschaft und natürlich und bestimmt nicht zu letzt der Stadt Amberg!!


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