Segelfliegen in Amberg
Zum Segelfliegen kam ich 1967 durch einen Freund, den Schorsch Lehner. Wir gingen gemeinsam zum Amberger Flugplatz, um uns die Sache mal anzusehen, da wir beide schon immer von der Fliegerei eingenommen waren, bedurfte es keiner großen gegenseitiger Überredungskunst uns zu einen Beitritt zur Luftsport-Gruppe - Amberg zu entschließen. Wesentlich schwieriger war es schon unseren Frauen von der unbedingten Notwendigkeit dieses Schrittes zu überzeugen.
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Seitdem waren rund 40 Jahre vergangen und ich hatte mich zum Jahresende 2006 dazu entschlossen, mit der aktiven Fliegerei aufzuhören. Einen einzigen direkten Grund hierfür gab es eigentlich nicht. Aber meine Überlegungen gingen in die Richtung, dass ich jetzt 40 Jahre voll hatte. Das war eine schöne runde Zahl und ich hatte in diesen 40 Jahren keinen Unfall verursacht und auch größere Fehler waren mir in der Fliegerei nicht passiert. Nun hatte ich aber ein Alter erreicht, in dem man, wenn man ehrlich zu sich selber war, auch mal leichter einen Fehler machte als in jungen Jahren. Zudem wird man im Alter immer vorsichtiger, wenigstens ging es mir so und ich wollte das Risiko, dass jemand durch mich Schaden erleidet, nicht mehr eingehen. Nun konnte ich auch an den Wochenenden mehr mit meiner Frau unternehmen, denn sie wurde in den Jahren meiner Fliegerei schon recht vernachlässigt. In den verbleibenden Jahren will ich einiges wiedergutmachen. Auch im Verein ist es nicht mehr ganz so wie früher. Die jungen Leute haben eben andere Vorstellungen als wir Älteren. Und so fiel mir das Aufhören doch leichter, als ich es mir vorgestellt hatte. Wenn ich ganz große Lust zum Fliegen verspüre, dann gehe ich auf den Flugplatz und suche mir eine Möglichkeit zum Mitfliegen. Das ist nicht schwer, denn ich bin ja nach wie vor ganz eng mit meinem Verein verbunden.
Jetzt habe ich in Luftsportnachrichten eine Beitrag gefunden, der genau meine Überlegungen zum Alter widerspiegelt:
Hier ist der erwähnte Auszug der Ausgabe 8/2008 der Luftsportnachrichten Seite 48/49


So begann es..


Und das sind die heutigen Superschiffe!!

Die Luftsport-Gruppe-Amberg-
( kurz LSG-Amberg)




Seit 1922 wird in Amberg Segelflugsport betrieben,.davon seit über 40 Jahren auf den Segelfluggelände "Rammertshof". Mit seinen z.Zt . rund 50 Mitgliedern gehört die LSG zwar nicht zu den größten, aber wohl zu den ältesten Sportvereinen in Amberg.  In diesen  80 Jahren lernten nicht wenige Flugsportbegeisterte  bei der Luftsport-Gruppe das Fliegen. Aber nicht nur Segelflieger sind aus diesen Verein hervorgegangen, sondern auch Verkehrspiloten, Militär- und Motorsportflieger, sowie einige Begeisterte, die sich den Fallschirmsport zugewandt haben.
Darüber hinaus hat eine große Anzahl von Bürgern aus Amberg und den Umland die Möglichkeit genutzt ihre Heimat einmal aus der Vogelperspektive zu betrachten.1976 begannen wir (" wir" deshalb weil ich da auch schon Mitglied im Verein war) mit den Bau einer neuen Flugzeughalle. Bis dahin mussten wir jeden Abend die Flugzeuge abrüsten auf,  den Anhänger verladen und in eine, uns von der Bundeswehr zur Verfügung gestellten, Scheune bringen!
Es kostete uns gewaltige  Anstrengungen die Halle auf die Beine zu stellen, da wir nur ca. 25 Mitglieder waren. Die Bauleitung hatten, zwei Flugschüler, Otto Luttenberger und Karl Reindl, beide Architekten übernommen. Otto und Karl brachte es fertig uns annähernd jeden Tag auf den Flugplatz zum arbeiten zu bringen. Im nachhinein betrachtet war es eine ganz schön anstrengende Zeit, aber da wir alle so versessen auf das Fliegen waren, hatten wir das  in Kauf genommen. (Wobei ich dazu sagen muss, dass wir an schönen  Wochenenden immer zu unseren Flügen kamen.) Wenn wirklich Samstag gearbeitet werden musste, arbeiteten alle, damit kein Neid zwischen arbeitendem und fliegendem Personal aufkommen konnte.
Neben der Hallenbauerei haben wir auch noch das Fliegen gelernt. Wir waren eine recht starke Schülergruppe,  8 Neulinge!



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